RATGEBER
Erste Schritte.
RATGEBER
Übersicht
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Bestattung ist kein leichter Schritt – kann aber eine große Entlastung für Ihre Angehörigen sein.
Mit einer Bestattungsvorsorge legen Sie Ihre Wünsche frühzeitig fest und schaffen Klarheit für später.
RATGEBER
Patientenverfügung
Mit einer Patientenverfügung legen Sie fest, wie Sie im Krankheitsfall medizinisch behandelt werden möchten.
-
Warum ist eine Patientenverfügung wichtig?
Sie sorgt dafür, dass Ihr persönlicher Wille auch in schwierigen Situationen berücksichtigt wird. Gleichzeitig entlastet sie Ihre Angehörigen, da wichtige Entscheidungen bereits im Voraus geregelt sind.
-
Was wird in einer Patientenverfügung festgelegt?
Sie können unter anderem bestimmen, ob lebensverlängernde Maßnahmen gewünscht sind und welche medizinischen Behandlungen erfolgen sollen. So schaffen Sie klare Vorgaben für Ärzte und Angehörige.
-
Wann kommt eine Patientenverfügung zum Einsatz?
Sie greift dann, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen – zum Beispiel nach einem Unfall oder bei schwerer Krankheit.
-
Kann ich meine Patientenverfügung ändern?
Ja, Sie können Ihre Patientenverfügung jederzeit anpassen oder widerrufen. Es ist sinnvoll, sie regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren.
-
Ist eine Patientenverfügung rechtlich bindend?
Ja, wenn sie klar formuliert ist, dient sie als verbindliche Grundlage für medizinische Entscheidungen und wird von Ärzten und Bevollmächtigten berücksichtigt.
Weitere Informationen
Für weiterführende Informationen stehen Ihnen staatliche und kirchliche Angebote zur Verfügung, die Sie bei der Erstellung unterstützen.
RATGEBER
Erben und Vererben
Das Erbrecht regelt, was mit dem Vermögen eines Menschen nach seinem Tod geschieht. Wenn kein Testament vorliegt, greift die gesetzliche Erbfolge und bestimmt, wer erbberechtigt ist.
Erben 1. Ordnung
Kinder, Enkel und weitere direkte Nachkommen des Verstorbenen.
Erben 2. Ordnung
Eltern sowie Geschwister, Neffen und Nichten – wenn keine Erben erster Ordnung vorhanden sind.
Erben 3. Ordnung
Großeltern sowie Onkel, Tanten und Cousins.
Erben 4. Ordnung
Urgroßeltern und deren Nachkommen.
-
Was passiert ohne Testament?
Wenn kein Testament vorhanden ist, wird das Erbe nach der gesetzlichen Erbfolge verteilt. Dabei werden die nächsten Verwandten zuerst berücksichtigt.
-
Was bedeutet Pflichtteil?
Bestimmte Angehörige haben auch dann Anspruch auf einen Teil des Erbes, wenn sie im Testament nicht berücksichtigt wurden.
-
Warum ist ein Testament sinnvoll?
Ein Testament ermöglicht es Ihnen, Ihren Nachlass individuell zu regeln und von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen.
-
Worauf sollte ich beim Testament achten?
Ein Testament muss handschriftlich verfasst, datiert und unterschrieben sein, damit es gültig ist.
-
Was ist bei gemeinschaftlichen Testamenten zu beachten?
Ein gemeinsames Testament von Ehepartnern kann nach dem Tod eines Partners nicht mehr geändert werden.
Der Umgang mit Tod und Trauer ist für Kinder oft schwer zu verstehen. Umso wichtiger ist es, ehrlich und einfühlsam mit ihnen zu sprechen.
Kinder sollten in solchen Situationen ernst genommen werden. Bilder, einfache Worte und Beispiele können helfen, das Geschehen begreifbar zu machen.
Auch Rituale spielen eine wichtige Rolle. Der Besuch am Grab oder das Anzünden einer Kerze kann Kindern helfen, ihre Gefühle auszudrücken und mit der Trauer umzugehen. Wichtig ist vor allem, dass sie spüren: Sie sind nicht allein.
RATGEBER
Beileid ausdrücken
Eine Kondolenz zeigt den Angehörigen, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind.
Unterstützung anbieten
Ein konkretes Angebot zur Hilfe im Alltag wird von Angehörigen oft sehr geschätzt.
Mitgefühl zeigen
Ein kurzer Satz, ein Händedruck oder eine Umarmung können bereits viel ausdrücken.
Erinnerungen teilen
Persönliche Erinnerungen an den Verstorbenen geben Trost und zeigen Verbundenheit.
Schriftliche Worte finden
Eine Karte oder ein Brief bietet Raum, Gedanken und Gefühle in Ruhe auszudrücken.
Ehrliche Worte sind oft wertvoller als perfekte Sätze.
Es kommt nicht auf die perfekte Formulierung an, sondern auf Ehrlichkeit und Mitgefühl. Schreiben Sie so, wie es sich für Sie richtig anfühlt.
Erdbestattung
Die Erdbestattung ist die klassische Form der Beisetzung.
Der Verstorbene wird in einem Sarg auf einem Friedhof beigesetzt – ein fester Ort, der Angehörigen als Platz der Erinnerung und des Gedenkens dient.
Viele Menschen schätzen die Möglichkeit eines persönlichen Grabes, das besucht und gepflegt werden kann.
Feuerbestattung
Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene eingeäschert und die Asche anschließend in einer Urne beigesetzt – zum Beispiel auf einem Friedhof, im Kolumbarium oder auf See.
Diese Form bietet vielfältige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung.
Wir arbeiten dabei eng mit der Feuerbestattung Sauerland zusammen, deren Gesellschafter wir sind.
Seebestattung
Die Seebestattung erfolgt nach der Einäscherung auf See.
Die Urne wird dem Meer übergeben – ein Abschied in ruhiger, natürlicher Umgebung.
Für viele Angehörige ist dies eine besondere und persönliche Form des Gedenkens, insbesondere bei einer Verbindung zum Meer oder zur Natur.
RATGEBER
Bestattungskosten
Wie wird abgerechnet?
Wir informieren Sie vorab transparent über alle entstehenden Kosten – einschließlich der Friedhofsgebühren in Plettenberg und Umgebung. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die Ihren Möglichkeiten entspricht.
Über unseren Partner Adelta.Finanz AG bieten wir flexible Zahlungsoptionen:
- Grundsätzlich 21 Tage Zahlungsziel – in Sonderfällen verlängerbar auf bis zu 90 Tage
- Teilzahlungsmöglichkeiten mit einer Laufzeit von 3 bis 24 Monaten
So erleichtern wir Ihnen den Rechnungsausgleich in einer ohnehin schweren Zeit – bequem und unbürokratisch.